Nokia-Chef: Übernahme durch Microsoft ist nur ein Gerücht

MobileSmartphoneSoftwareÜbernahmenUnternehmen

Stephen Elop versucht den Behauptungen entgegen zu treten, dass der Software-Konzern einen Kauf des finnischen Handyherstellers vorbereite.

Laut der Internet-Gerüchteküche gebe es längst entsprechende Gespräche zwischen den Führungsebenen von Nokia und Microsoft. Letztere wollen angeblich damit ihre Position im Mobilfunkmarkt deutlich ausbauen, während es für die angeschlagenen Handy-Produzenten die Lösung ihrer Probleme bedeuten könnte. Doch Nokia-CEO Stephen Elop stellte gestern noch diesen Behauptungen ein offizielles Dementi entgegen: »Es gibt absolut keine Diskussion in diese Richtung. Die Gerüchte sind substanzlos«, äußerte er sich im Rahmen der All-Things-Digital-Konferenz in Rancho Palos Verdes (Kalifornien).

Elop schlug vor, dass man in Sachen Windows Phone die Unterstützung anderer erfolgreicher Hersteller wie HTC oder Samsung suchen wolle. »Mit Symbian hätte es einfach zu lange gedauert, ein erfolgreiches Betriebssystem und vor allem ein gesundes Ökosystem aufzubauen. Darum sind wir die Partnerschaft mit Microsoft eingegangen. Nur um die Geräte geht es längst nicht mehr«, führte Elop noch aus. Die Entscheidung für Windows Phone sei eine Langzeitstrategie. Erste Smartphone-Modelle von Nokia kommen im vierten Quartal.