IDC: Der europäische Servermarkt wächst zweistellig

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Im vierteljährlichen Quartalsbericht über die Server-Verkaufszahlen stellen die Marktforscher von IDC fest, dass sich der Markt vor allem durch den Verkauf von x86-Servern erholt. 

Der Umsatz mit Servern stieg im ersten Quartal 2011 im EMEA-Raum um starke 10,8 Prozent. Das sei der erste zweistellige Zuwachs seit dem ersten Quartal 2007, frohlockt IDC. Der Servermarkt habe mit dem Verkauf von nahezu 580.000 Geräten (2,6 Prozent mehr als im Vorquartal) einen Umsatz von 3,5 Milliarden erwirtschaftet.

Besonders der Absatz von Highend- und Mittelklasse-Servern habe  zum positiven Ergebnis beigetragen: Die großen Systeme wiesen ein Wachstum von 13,2 Prozent auf, die Midrange-Server konnten im Vergleich zum Vorjahr sogar mit 15,3 Prozent Wachstum glänzen. Insbesondere die Ausstattung von Rechenzentren für den Betrieb von Cloud-Services trage einen guten Teil des Wachstums, beschreibt IDC die Auswertung seiner Zahlen.

Das allerdings bedeutet wohl: Die Umstellung ganz Europas auf Cloud-Dienste schreitet schnell voran; die Unternehmenskunden als Käufer der Serversysteme werden somit wohl längerfristig ausfallen.

In seiner vollständigen Zahlenauswertung geht IDC noch auf die Anteile er Blade-Server, die Umsätze in neuen Märkten und die Verteilung unter den Herstellern ein. Die neue Top5-Liste hebt wieder einmal HP auf Platz 1 und  IBM auf Platz 2, gefolgt von Dell und Oracle (mit seinen Sun-Servern) und schließlich Fujitsu.

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