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Computex 2011: Ubuntu für Tablets und Smartphones

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In den nächsten zwölf Monaten sollen eine Reihe von Smartphones mit wachsenden Displays und flotten Prozessoren in jene Bereiche vorstoßen, die bislang den Mobilcomputern vorbehalten waren. Da werde es Zeit für ein Betriebssystem wie Ubuntu, meint die Open-Source-Firma Canonical.

Ubuntu soll bald nicht nur auf Navigeräten im Auto zu finden sein (wir berichteten), sondern seine Expansion auch in Richtung Tablets, kleinen Mobilgeräten und den großen Smartphones fortsetzen. Dafür wirbt gerade Canonical auf der Computex in Taipeh. Einige Handset-Hersteller habe man schon davon überzeugen können, dass bei größeren Displays Ubuntu deutliche Vorteile gegenüber Android habe, berichtet Chris Kenyon, Chef der OEM-Services.

Canonical versorgte bereits das Dual-Core-Smartphone Motorola Atrix mit einer Ubuntu-Version, so dass es weniger wie ein Handy und nun mehr wie ein Linux-Netbook wirkt (wir berichteten). »Das ist der Start einer neuen Geräteklasse. Wir werden in nächster Zeit bei einigen Smartphones neue Modi Operandi erleben«, glaubt Kenyon. Er nutzte die Messe auch gleich noch als Bühne, um den Linux-Support von drei weiteren Asus Eee PC-Modellen anzukündigen.