Studie: IT-Manager erwarten Mehrbelastung durch Cloud Computing

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Eigentlich sollten die ausgelagerten Cloud-Dienste den IT-Abteilungen Arbeit sparen. Doch die IT-Manager erwarten mehr Aufgaben bei Service und bei Vorgaben an den Cloud-Dienstleister.

Eigentlich klingen die Versprechungen des Cloud Computing gut: Vieles, das früher im Haus per »Turnschuhnetzwerk« erledigt werden musste, machen nun externe Dienste, die die bereitgestellten Cloud-Dienste nach Wunsch skalieren und dabei noch Kosten sparen helfen.

Weit gefehlt, geben viele IT-Manager in einer Umfrage an: sie haben Angst vor Mehrarbeit wie dem Erstellen von ITIL-Prozess-Dokumentationen. Die 54 befragten deutschen IT-Service-Management-Experten erklärten auf dem Usergroup-Forum der Firma Helpline am 12. Mai, die Aufgaben nähmen sogar noch zu. Mehr als die Hälfte erwartete mehr Aufgaben, nur 9 Prozent meinten, es würden weniger.

Allerdings erwarteten 53 Prozent, dass sich die Bedeutung des IT-Service-Managements (ITSM) erhöhen werde. Für viele IT-Verantwortliche würden hier auch Standard-Prozesse wie ITIL und Cobit im Rahmen der Cloud-Einbindung wichtiger. Insbesondere bei den juristischen Aspekten erwarteten die IT-Chefs viel Zusatzarbeit – die Vertragsgestaltung mit Cloud-Anbietern schlucke wohl die Zeit, die man bei der operativen Arbeit einspare.

Die vollständigen Ergebnisse der (nicht repräsentativen Umfrage) präsentiert Helpline hier.

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