Wissenschaftler kommen voran mit der Bio-Batterie

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Die mikrobiologische Treibstoffzelle wäre deutlich platzsparender, effizienter und vor allem Schadstoff-freier als heutige Akkuzellen voller Chemie und Metall.

Die Forscher an der »University of East Anglia« in England melden einen signifikanten Durchbruch bei der mikrobiologischen Batterie. Sie fanden eine geeignete molekulare Struktur, die Bakterien einen gezielten Transfer von elektrischer Ladung erlauben. Damit sei die Tür offen für weitere Entwicklungsarbeit, um die Effizienz und Technik auf ein industriell nutzbares Alltagsniveau zu bringen.

Vor allem könnten die Wissenschaftler und Ingenieure neue Methoden der Zellverbindung, um Elektroden zu formen, entwickeln. »Das ist ein spannender Fortschritt. Wir verstehen endlich, wie einige Bakterienkulturen es schaffen, Elektronen vom Zellinneren nach Außen zu transportieren«, freut sich Forscher Dr. Tom Clarke gegenüber Gizmag.
»Die präzise Molekularstruktur der Schlüsselproteine zu identifizieren war ein wichtiger Schritt, um in Zukunft eine völlig neuartige Stromquelle nutzen zu können«, betont Dr. Clarke.