V-Lux 30: Leica baut Einsteiger-Digitalkamera

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Für Leica-Verhältnisse wirkt sie durchaus erschwinglich: Die V-Lux 30 schafft diesen Spagat, weil sie im Prinzip auf der Lumix TZ22 von Panasonic basiert und damit sehr ähnliche technische Daten mitbringt.

Der Begriff »erschwinglich« ist natürlich relativ, denn knapp unter 600 Euro ist immer noch ein Pfund für den Verbraucher. Dafür erhält er einen der renommiertesten Markennamen im Photobusiness und eine digitale Kompaktkamera, die einen 15,1-Megapixel-Sensor und 16fachen optischen Zoom sowie ein GPS-Modul besitzt.

Andererseits wäre das Panasonic-Schwestermodell (Lumix TZ20) für fast 200 Euro weniger zu haben. Doch Qualität steckt natürlich auch im Detail: Leica holt aus dem Sensor eine effektive Auflösung von 14,1 Megapixel heraus. Die Videofunktion erlaubt eine volle HD-Auflösung mit 1080p und nutzt dabei auch die Zoom-Funktion! Für den Ton wurde ein gutes Stereo-Mikrophon integriert. Im Foto.Modus bietet Leica noch einen 3D-Modus an, den es beim Panasonic-Modell nicht gibt.

Bildergalerie der Leica V-Lux 30:


Das 3 Zoll große Touchscreen zeigt vor der Aufnahme nicht nur die Umgebung an, sondern erkennt dabei selbst die Sehenswürdigkeiten (Points of Interest), denn in ihrer internen GPS-Datenbank sind etwa eine Million solcher fotogenen Orte gespeichert. Profi-Fotografen sprachen früher etwas ironisch von der »Motivklingel« – hier wurde sie quasi realisiert. Das Display schafft eine Auflösung von 460.000 Pixel. Verkaufsstart der Leica V-Lux 30: Juni.