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Softwarefehler lässt 450 Gefängnis-Insassen frei

450 Strafgefangene in Kalifornien werden  nun auf freien Fuß gesetzt, weil eine Software dies bestimmt hat. Die Software greift zwar auf Daten zu den Gefängnis-Insassen zu, doch offenbar werden nicht alle notwendigen Informationen geprüft.

von Manfred Kohlen 1

Eine Prüfung der Einzelfälle hat es nie gegeben, und dennoch entlässt der Staat Kalifornien zahlreiche Gefangene aus amerikanischen Gefängnissen, berichtet Gizmodo und beruft sich dabei auf eine ausführlichere Meldung der Los Angeles Times. Diese bemängelt, dass alle 450 freigelassenen Sträflinge ein hohes Risiko für Gewalttätigkeit aufweisen und sich dennoch nicht mehr regelmäßig bei der Polizei melden müssen.

Zahlreiche weitere Täter wurden freigelassen – Strafverfolger reden von einer Fehlerquote von 15 Prozent. Wie die dafür verantwortliche Software entstanden ist und welche Daten für die Entscheidung herangezogen werden, ist noch nicht bekannt – offenbar mangelte es an Vorgaben beim Projektmanagement um die Erstellung der Software.

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Letzter Kommentar




Eine Antwort zu Softwarefehler lässt 450 Gefängnis-Insassen frei

  • 6. Juni 2011 à 17:54 von Tom

    Was hat das denn mit einem “Softwarefehler” zu tun?

    Es war vielleicht ein Fehler, bestimmte Entscheidungen einem Computerprogramm zu überlassen. Aber das war ein Fehler der Politik, nicht der Software.

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