Samsung erfindet den Desktop-Ducker neu

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Nicht um das Druckverfahren ging es den Südkoreanischen Ingenieuren, sondern um den Weg des Blattes durch die Maschine: Das komplette Neudesign verhindere, dass es künftig nochmal zum Papierstau kommen könne.

Meistens ist es ja keine so gute Idee, das Rad nochmals neu zu erfinden. Andererseits kann der komplette Neuansatz dazu dienen, ein altes Problem endlich aus der Welt zu schaffen. So wie den immer wieder auftretenden und stets superärgerlichen Papierstau, der den Arbeitsprozess, die Warteschleife und manchmal sogar die anschließenden Druckergebnisse dank Tonerschlieren durcheinander wirbelt. Ein Drucker ohne diese Marotte wäre also ein angenehmer Fortschritt. Dachte sich auch Samsung-Ingenieure und haben sich nochmal ans Designbrett gesetzt. Heraus kam eine Anti-Jam-Technologie, die ein Blatt Papier anders durch den Drucker führt als bislang gewohnt. Wie genau, verrät Samsung natürlich nicht – man möchte die Innovation gerne allein vermarkten.

Als erstes werden die Geschäftsdrucker von Samsung die neue Anti-Origami-Technik erhalten, also die A3/A4-Laserprinter der Serien ML4510 und ML5010. Trotzdem wird niemand einen spürbar langsameren Druckprozess befürchten müssen, denn die Ingenieure pflanzten als Herz einen 600MHz Dual-Core-Prozessor ein, der standardmäßig auf 1 GByte RAM zugreifen kann. Obendrein ist die Technologie auch noch leiser als übliche Drucker: Maximal 54dB liegen beim Drucken an, verspricht Samsung. Noch geheim ist, was Firmen für diese Neuerfindung in ihrem Budget einplanen müssen.