Chinesen kaufen fast 20 Millionen Handys im ersten Quartal

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Über 88 Prozent mehr Mobiltelefone als im Vergleichszeitraum des Vorjahres seien in China verkauft worden, berichten asiatische Marktforscher.

Die Journalisten der »Republic of China« – also Taiwan – bringen Erfolgsmeldungen aus dem Bereich des »Greater China« als gesamtchinesischen Erfolg gerne, wie jetzt die taiwanische Digitimes mit ihrer Meldung über den boomenden Handymarkt zeigt. Geht es jedoch um negative Meldungen wie etwa die Selbstmordfälle beim Elektronikproduzenten Foxconn, schreibt man sie gerne der (nicht mehr ganz kommunistischen) »Volksrepublik« China  zu.

Im  aktuellen Fall werden wieder einmal alle Chinesen gelobt: Zahlen von Analysys International zeigen, wie stark der Handymarkt dort wächst. Unter den 19,1 Millionen verkauften Smartphones befänden sich 19,07 Millionen 3G-Telefone (UMTS oder WiMAX), 17,05 Geräte für den CDMA-Standard und 35,63 Millionen für das GSM-Netz – in China laufen sowohl der amerikanische als auch der europäische Netzstandard, abhängig von der genutzten Mobilfunkfirma.

Das starke Gesamtwachstum Asiens  im Mobilfunk, das alle hiesigen und US-amerikanischen Rekorde übertrifft, begann bereits im vergangenen Jahr, denn laut den Marktforschern ist die Steigerung gegenüber dem Vorquartal gerade mal 4,7 Prozent groß – der Boom könnte also bald vorbei sein.

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