Wirtschaftsministerium fördert Beschreibungssprache für Dienstleistungen

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So, wie HTML Webseiten und deren Aufbau beschreibt, soll USDL ein offener Standard werden, um Dienstleistungen von Unternehmen zu umschreiben und die Informationen leichter in gemeinsamen Projekten mit anderen zu integrieren.

Im deutschen Forschungsprojekt THESEUS entsteht derzeit ein offener Standard zur Beschreibung von Dienstleistungen im Internet.

Die teilnehmenden Unternehmen sehen einen Milliardenmarkt entstehen – was im Web die »Mashups« sind, über die sich verschiedene Dienste in einen Service integrieren lassen, soll nun die offene Beschreibungssprache mit Unternehmens-Dienstleistungen bewerkstelligen. Das erste Draft der Spezifikationen wurde im Februar veröffentlicht. Das vom Wirtschaftsministerium geförderte TEXO Lab stellte die Dienstbeschreibungssprache USDL nun in Berlin vor. SAP-Research-Chef Dr. Orestis Terzidis leitete das TEXO-Projekt und spricht vom »Internet der Dienste«, welches ein starkes Wachstum durch »mehr Effizienz und innovative Geschäftsmodelle« schaffen soll. Er schätzt das Potential der »bei TEXO entwickelten Instrumente« bis zum Jahr 2020 auf einen zweistelligen Milliardenmarkt ein.


USDL steht für  »Unified Service Description Language« und soll Services maschinen-interpertierbar und doch für Menschen verständlich machen – das klingt zunächst wie ein weiterer XML-Unterstandard, stellt sich am Ende jedoch als Eigenentwicklung mit Softwaremodulen rund um die Beschreibungssprache dar.

Als Anwendungsmöglichkeiten werden Dienste wie Projektmanagement, Einkauf und Vertrieb und Softwareentwicklung genannt. Ein erstes Beispiel sei ein KfZ-Versicherungsmarktplatz im Internet, bei dem verschiedene Dienstleister ihre Services integrieren und anbieten können.

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