Eric Schmidt promoted ChromeOS bei taiwanischen Herstellern

BetriebssystemChromebookWorkspace

In einer Telefonkonferenz mit Medienvertretern der asiatischen »Silizium-Insel« beteuerte der Google-Vorstandsvorsitzende , wie viel Geschäftspotential sein Betriebssystem hat.

Eric Schmidt sei zuversichtlich, dass ChromeOS künftig in der ganzen Welt anerkannt und genutzt werde, berichtet Digitimes von einer Telefonkonferenz mit taiwanischen Medienvertretern am 25. Mai.

Ein Schlüsselfaktor für die Durchsetzung des Betriebssystems sei der gleichnamige Browser, der bereits bei 160 Millionen Nutzern im Einsatz sei.

Logischerweise muss der Google-Vorsteher schon jetzt den Herstellern und Auftragsfertigern den Mund wässrig machen, um seine hehren Ziele zu erreichen – also zur Gefahr für Windows zu werden. In einer Promotions-Aktion für das Betriebssystem will er offenbar eine noch engere Zusammenarbeit mit den Herstellern auf den Weg bringen.

ChromeOS habe zwar nicht alle Funktionen von Windows, betonte er, doch es sei preiswerter, schneller und leichter zu handhaben. Zudem sei die Sicherheit weitaus besser als die von Windows.

Schmidt will vor allem auf die Geschäftskunden setzen wie schon länger erwartet – und im Google Apps Marketplace finde man, was man für den Business-Einsatz brauche. Eine der Geschäftsideen hinter ChromeOS ist bereit seit vergangenem Monat in Umlauf: Chrome-Rechner als Mietobjekt. Kritiker meinen jedoch, es sei noch zu früh: Das System sei noch lange nicht für den Geschäftsbetrieb geeignet.

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