Apache baut LibCloud-Entwickler-Plattform aus

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Die Apache Software Foundation (ASF) hat ehrgeizige Pläne für sein Entwicklungswerkzeug, welches zur Keimzelle für Top-Level-Projekte aufsteigen soll.

Bei LibCloud handelt es sich im Grunde um eine Python-Bibliothek, welche den Programmierern erlaubt, Apps mit jenen APIs auszurüsten, die von den großen Cloud-Computing-Providern benutzt werden. Mittlerweile werden schon über 20 Cloud-Plattformen unterstützt, meldet die ASF.

Ein Komitee der Foundation werde die Weiterentwicklung der Plattform begleiten und demnächst eine Roadmap aufstellen für alle Releases und Updates. »Unser Ziel ist klar: Alle wesentlichen Cloud-Services der Welt sollen von LibCloud berücksichtigt werden«, betont Vizepräsident Tomaz Muraus. Seiner Aussage nach lieben die Programmierer das heutige LibCloud-Interface wegen seines klaren Aufbaus und der leichten Handhabung. Diese Simplizität soll nun auf andere ASF-Projekte wie Storage-Service oder Load-Balancer abstrahlen.

»Mit dieser Bibliothek können Apps gleich für diverse Plattformen geschrieben werden. Solche Unabhängigkeit von einem Anbieter suchen manche Firmenkunden«, sieht Software-Analyst Jay Lyman von 451 Group eine gute Chance für das ASF-Vorhaben. Ähnliches habe sich zuvor ja schon beim Support von multiplen Betriebssystemen oder Hypervisoren abgespielt.