Google sucht die Windkraft in der Wüste

Green-ITInnovation

Mit einer neuen Investition in eine Windkraftanlage verstärkt Google sein Engagement für saubere Energie. Die bei dem Projekt in der Mojave-Wüste benutzte Leitungstechnik soll den Strom auch in sehr weit entfernte Regionen transportieren können.

Die Mojave-Wüste im Süden Kaliforniens ist offenbar ein guter Platz für Windkraftanlagen. Dort wird gerade das Alta Wind Energy Center (AWEC) gebaut. Google will sich nun mit insgesamt 55 Millionen US-Dollar am »102 MW Alta IV« beteiligen. Gebaut wird die Anlage von Terra-Gen Power, einem Spezialisten für erneuerbare Energien.

Die Anlage soll nach der Fertigstellung 1550 Megawatt Strom generieren können – genug für 450 000 Haushalte wie Googles Green-Manager Rick Needham (Director of Green Business Operations) in einem neuen Blog schreibt, der sich ausschließlich »grünen« Themen widmet. Den Green Blog hatte Google erst vor wenigen Tagen etabliert.

Google unterstützt den Bau der Windkraftanlage Alta Wind Energy Center mit 55 Millionen US-Dollar. (Foto: Google)

 

Spezielle Stromleitungen

Laut Google benutzt AWEC Leitungen, die extra dafür entwickelt wurden, den Strom in weit entfernte Regionen zu transportieren, wie in diesem Fall von der Mojave-Wüste in Ballungszentren.

Im April hatte Google schon ein anderes Windenergie-Projekt mit 100 Millionen Dollar unterstützt, die Shepherds Flat Wind Farm.

Rechnet man die Investitionen in Sonnenenergie hinzu, so hat Google bisher mehr als 400 Millionen Dollar für den Ausbau von sauberen Energien ausgegeben.