Linux Foundation macht sich für MeeGo stark

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Der geschäftsführende Direktor des Verbandes arbeitet für die mobile Plattform die finanziellen Vorteile und die Vorzüge bei der Entwicklung heraus.

Auf der MeeGo-Konferenz in San Francisco stellte sich Jim Zemlin öffentlich hinter das mobile Linux-Derivat, welches ursprünglich gemeinsam von Intel und Nokia in die Welt gesetzt wurde. Der Direkter der Linux Foundation glaubt daran, dass MeeGo trotz des jüngsten Desinteresses der Finnen und der allgemeinen Begeisterung für Android, iOS oder WP7 dieses Smartphone-Betriebssystem eine erfolgreiche Zukunft vor sich haben könnte.

So wie sich Linux Server aufgrund seiner Flexibilität und niedrigen Kosten als Open-Source-Plattform etabliert hat, könnte auch MeeGo den Entwicklern eine günstige Plattform sein, um den Smartphone-Markt zu erobern, führte Zemlin aus. »Bei vielen Geräten lässt es sich doch kaum sagen, um welches System es sich handelt, bevor man es nicht anschaltet. Den Unterschied macht doch die Software. Und hier stecken auch die größten Kostenfallen für die Provider.«

Die MeeGo-Plattform sei nicht nur gut, das Budget schön flach zu halten, sondern erlaube den Programmierern auch, die Entwicklungszeit überschaubar zu halten. Das erlaube es, sich mehr auf Features und weitere Dienste zu konzentrieren, argumentiert Zemlin. »So lange Sie nicht für Apple, Microsoft oder RIM arbeiten können Sie eigentlich nur dann als Software-Anbieter im Markt bestehen, wenn Sie Linux benutzen.«