FirePro

Grafikpower: AMD fordert Nvidia mit neuer FirePro heraus

Als »Workstation Graphics Adapter« positioniert AMD seinen jüngsten Grafikbeschleuniger ganz klar für die Oberklasse.

von Ralf Müller 0

Ab heute befinde sich die »AMD FirePro V7900« in der Auslieferung. Die High-End-Grafikkarte verspricht überdurchschnittliche Performance, insbesondere in Beziehung zu Preis und Stromverbrauch, betont der Hersteller. Dafür sorge zum Beispiel die neue PowerTune-Technologie: Bei maximal 150 Watt Leistungsaufnahme habe man den Stromverbrauch halbieren können, ohne bei der Performance Abstriche gemacht zu haben. So sei die V7900 laut AMD 95 Prozent schneller als eine Quadro 4000 von Nvidia.

Basis ist AMDs Caymen-GPU, die schon gute Dienste in der Radeon HD 6900 3D leistet. Der Prozessor kann auf 2 GByte superschnellen GDDR5-Speicher zugreifen. Die GPU basiert auf Parallelprozess-Architektur und schaffe 1280 Streams, beschleunigte geometrische Operationen und verdoppele damit in der Praxis die Performance mancher Grafik-Applikation, insbesondere CAD-Software und Bildbearbeitungen.

Die FirePro V7900 unterstützt nun DisplayPort 1.2, womit bis zu vier Monitore in Reihe (Daisychain) zu bedienen sind. Pro Karte wären damit über alle Anschlüsse sechs Displays anschließbar. »Mit so einem Feature sind wir damit der einzige Anbieter,« behauptet Marketingmann Simon Vivera. Verbaut werde die GPU in Workstations von Dell und HP. Wer sie einzeln kaufen wolle, muss 999 Dollar berappen.

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