Markttrend: Macintosh-Systeme legen kräftig zu

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Die Marktforscher von Needham haben den Heimatmarkt analysiert und für das erste Quartal einen Vormarsch von Mac-OS-Rechnern auf Kosten von Windows-Maschinen errechnet.

Ein stolzes Wachstum von 66 Prozent mehr ausgelieferten Maschinen im Vergleich zum Vorjahresquartal attestiert Needham den Apple-Rechnern mit OS-X als Betriebssystem. Der PC-Gesamtmarkt legte dagegen nur 4,5 Prozent zu. Besonders stolz sind die Amerikaner darauf, nun 3 Prozent aller Firmen-Rechner in den USA ausgeliefert zu haben. Das gelang zuletzt 1997. Bei Großunternehmen konnte man seinen Absatz fast verdoppeln (plus 94,7 Prozent), bei Kleinunternehmen war der Zuwachs mit 80,4 Prozent ebenfalls beachtlich.

An Behörden setzte Apple gewaltige 155,6 Prozent mehr Rechner ab, startete hier aber auch von niedrigem Niveau. In Schulen hat der Hersteller da ein deutlich positiveres Standing und konnte daher seine breite Macintosh-Basis hier auch nur noch um 1 Prozent ausbauen. Bei den Systemen für Privathaushalte lag der Zuwachs bei 21,6 Prozent, während der Gesamtmarkt hier um 4,4 Prozent schrumpfte.

Den plötzlichen Erfolg sehen die Analysten von Needham als direktes Echo der jüngsten Erfolge im Tablet- und Smartphone-Markt. Die Marktstudie warf auch einen Blick über den Tellerrand und attestierte Windows-Desktops in den wesentlichen Märkten in Europa, Amerika und Asien einen Rückgang zwischen 10 und 20 Prozent. Mac-Rechner dagegen legten in Europa im Schnitt 8 Prozent zu (auf nun 8 Prozent Marktanteil) und fast 70 Prozent in Asien.

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