Lacie Rugged Safe

Lacie Rugged Safe im Test

Die 2,5-Zoll-Festplatte von Lacie speichert 500 GByte Daten – verschlüsselt. Um auf sie zuzugreifen, braucht sich der Nutzer kein Passwort merken, sondern nur mit seinem Finger über den Fingerprint-Sensor streichen.

Lacie schützt die auf der Rugged Safe gespeicherten Daten gleich auf zwei Ebenen: einerseits durch das stoßfeste Aluminiumgehäuse, andererseits durch Verschlüsselung mit 128 Bit AES. Das Laufwerk bringt fast 300 Gramm auf die Waage, was für eine 2,5-Zoll-Festplatte recht viel, aber dem robusten Gehäuse geschuldet ist. Im Inneren steckt eine Festplatte von Seagate (ST9500325AS) mit 5400 Umdrehungen und 8 MByte Cache.

Verschlüsselung

Die Lacie Rugged Safe wird via USB- und Firewire angeschlossen und mit Strom versorgt. Ab Werk ist sie mit FAT32 formatiert und nicht verschlüsselt. Um den biometrischen Zugriffsschutz einzurichten, muss einmalig eine Software installiert werden. Anschließend kann die Platte an beliebigen PCs, Macs und auch an Mediaplayern betrieben werden, ohne dass dort Software installiert werden muss – durch einen Fingerabdruckscan gibt die Platte ihre Daten preis.

Bis zu zehn Fingerabdrücke kann die Rugged Safe verwalten, sprich: ein Benutzer kann die Abdrücke aller seiner Finger erfassen, es können jedoch auch mehrere Benutzer registriert werden – bis zu zehn, wobei dann jeder nur einen Fingerabdruck erfassen kann.
Nach dem Anstecken der Platte an den Rechner bleibt sie zunächst gesperrt und wird erst freigeschaltet, wenn einer der erfassten Finger über den Sensor gezogen wird. Ein grünes Lämpchen zeigt an, dass der Fingerabdruck richtig erkannt wurde. Wird die Platte abgestöpselt, wird der Schutzmechanismus wieder aktiviert und die Platte muss beim nächsten Anschließen wieder entsperrt werden.

Datendurchsatz

Die Lacie Rugged Safe besitzt eine USB-2.0-Schnittstelle, dennoch haben wir sie nicht nur an einem USB-2.0-Anschluss, sondern auch an einem USB-3.0-Anschluss einem Performance-Test unterzogen. Allerdings ließ sie sich per USB 3.0 nur wenig mehr als die durchschnittlich 27 MByte/s entlocken, die die Testprogramme HD Tune, Everest Disk Benchmark und Crystal Diskmark 3.0 via USB 2.0 ermittelten.

Kurios war das Schreibverhalten beim Benchmark mit Everest, denn im hinteren Bereich der Festplatte bracht der Durchsatz komplett ein und es wurde ab 85 Prozent nur noch ein Null-Linie angezeigt (USB 2.0). Anders als das Freecom Mobile Drive Secure, das diesen Test nicht überlebte, funktionierte das Lacie-Laufwerk anschließend noch. Allerdings brachten auch weitere Versuche keine neuen Erkenntnisse in Form eines abgeschlossenen Tests ohne Null-Linie.

Lacie Rugged Safe im Everest Disk Benchmark

Temperatur und Lautstärke

Während der Tests war das Laufwerk nicht hörbar, das Gehäuse wurde nur handwarm. Den Hitzesensor der Festplatte konnten wir leider nicht auslesen, da keines der Testprogramme darauf zugreifen konnte. Außen am Gehäuse wurden von uns 32 Grad Celsius gemessen (bei einer Raumtemperatur von 24 Grad Celsius).

Letzter Kommentar




2 Antworten zu Lacie Rugged Safe im Test

  • 23. August 2011 à 21:18 von David

    Das mit der Bildergalerie üben wir noch mal :-)

    • 24. August 2011 à 11:49 von Daniel

      Was funktioniert denn nicht?

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