Iron Mountain verkauft Lösungen für Backup und Archivierung an Autonomy

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Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung trennt sich Iron Mountain von seinen Backup- und Archivierungslösungen und verkauft sie für 380 Millionen Dollar an Autonomy. Künftig will man sich auf Escrow-Services und die Lagerung von Dokumenten und Bildern konzentrieren.

Bereits Ende April kündigte Richard Reese, CEO von Iron Mounten, in einem offenen Brief den geplanten Wandel vom Software-Entwickler zum Service-Anbieter an. Der sich verändernde Markt belaste die Digital Business-Sparte, zu der die Backup- und Archivierungslösungen sowie eDiscovery-Lösungen zählen, weshalb man einen Käufer suche. Der steht nun mit Autonomy bereit, das 380 Millionen Dollar zahlt und die rund 6000 Kunden künftig weiter betreut.

Iron Mountain will sich künftig auf technische Services konzentrieren, vor allem für Software-Escrow sowie sein Digital Record Center, in dem Unternehmen digitale Dokumente, Bilder und medizinische Bilddaten lagern können.

Der Verkauf der Digital Business-Sparte benötigt noch die Zustimmung der Behörden und soll in den nächsten 45 bis 60 Tagen abgeschlossen werden. Autonomy hätte dann etwa 25 000 Kunden und würde die Datenmenge in seinen Private-Cloud-Diensten auf 25 Petabyte erhöhen.