Experten: »Persönliche Daten nur in kostenpflichtigen Diensten angeben«

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Auf Dells Diskussionsforum zur Cybersicherheit erklärte Norbert Pohlmann vom Institut für Internetsicherheit, er rate Nutzern, persönliche Daten lieber nur in zahlungspflichtigen Diensten anzugeben. 

Die Angabe von persönlichen Daten sei die »neue Währung« im Internet, erklärte Professor Norbert Pohlmann vom Institut für Internetsicherheit der Fachhochschule Gelsenkirchen. Er rät mündigen Bürgern, lieber zahlungspflichtige Dienste zu verwenden, um die Hoheit über ihre Daten zu behalten.

Teilnehmer der von Dell veranstalteten Diskussionsrunde sprachen über die Chancen und Risiken der sozialen Netzwerke auch für Unternehmen. Diese würden nicht genug in Prävention sowie in die »Integration von Informationssicherheit und Datenschutz unter dem Compliance-Mantel« investieren, erläuterte Microsofts Chief Security Adviser Michael Kranawetter.

Alexander Geschonneck, Partner bei der KPMG AG in Berlin, nannte den Wert der persönlichen Informationen im Detail – und sieht durch die Gewinnmargen des Informationshandels einen klaren Trend zum Datendiebstahl. Bereits ein Viertel der Unternehmen sei davon betroffen.

Fazit aller Teilnehmer: Die Unternehmen müssen in Technik und Schulung von Mitarbeitern investieren.

 

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