Eigene Strategie: Dell erteilt Tablets eine Absage

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Die Texaner halten Tablets nur für eine »Modemasche« und nicht für eine dauerhafte Veränderung oder Bereicherung der IT-Branche. Daher werde Dell diesem Trend nicht folgen.

PC-Systeme und Notebooks werden dauerhaft nicht von Tablets ersetzt werden, glaubt Dells Europa-Marketingdirektor Bryan Jones. »Tablets werden das gleiche Schicksal erleiden wie die Modeerscheinung der Netbooks: vor drei Jahren hip, heute nur noch ein Nischenprodukt. Natürlich werden wir Tablets in der Unternehmensinfrastruktur finden und integrieren, doch sie sind nicht der Todesstoß für Notebooks oder gar für Tischrechner«, ist sich Jones sicher. In Gesprächen mit Firmenkunden werde ein tastaturloser Computer immer nur als Ergänzung gesehen, niemals als Haupt-Arbeitsgerät.

Immerhin sieht Dell auch einen positiven Aspekt in der Popularität der Tablets: IT werde nun mehr zum Konsumerprodukt und zwinge die Unternehmen gleichzeitig, ihre harte Hand über die IT-Einkäufe zu lockern. Das zwinge laut Jones die IT-Chefs dazu, ein Portfolio von technischen Lösungen zu managen und sich nicht in einer singulären Technologie zu verbeißen.