eBay-Verkäufer müssen bis zu 70 Prozent mehr zahlen

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eBay-Verkäufer sollen mit einer »vereinheitlichten« Gebührenstruktur zur Kasse gebeten werden. Vor allem private Anbieter werden darunter leiden. 

Mit der neuen Gebührenstruktur, über die eBay mit einer Informations-Mail seine Kunden informierte, werden vor allem Verkäufer preiswerter Produkte in Zukunft  mehr bezahlen müssen. Nur in wenigen Fällen ergibt sich eine Senkung der Anteile, die eBay am Verkauf einnimmt.

Die Kollegen vom Schnäppchenjäger-Service Discountfan haben anhand mehrerer Beispiele nachgerechnet und festgestellt,  dass die neuen Gebühren vor allem Verkäufer von teureren Produkten fördert und so offenbar aus dem reinen Konsumentengeschäft mehr zum profitableren Handel wechseln will.

In Kürze: Bei einem Verkaufspreis bis zu 50 Euro erhöht sich die Gebühr von 8 auf 9 Prozent, bei Verkäufen darüber im Wert von bis zu 500 Euro verlangt eBay ebenfalls 9 Prozent – bisher waren es 4 Euro plus 5 Prozent des Verkaufspreises. Bei einem Verkaufspreis über 500 Euro sind ebenfalls 9 Prozent fällig; die Gebühren werden aber immerhin bei 45 Euro gedeckelt.

In den Vergleichsrechnungen der Discountfan-Autoren für verschiedene Produktpreise kam immer heraus, dass er Verkauf von Produkten mit niedrigem Wert definitiv teurer wird. Die neue Gebührenstruktur ist ab 13. Juni fällig – der Schnäppchendienst empfiehlt, alles Bilige besser vorher zu verkaufen.

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