Hersteller: Misserfolg von Android3-Tablets liegt an mangelnden Inhalt

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Die ersten Anbieter von Android3-Geräten glauben, der mangelnde Verkaufserfolg ihrer Geräte liege daran, dass es zu wenige Anwendungen gebe – doch Android 3.1 werde das Problem von Inkompatibilitäten lösen.

»Notebook players blame Android unsatisfactory performance on lack of content «, heißt es im Branchenmedium Digitimes. Die Website zitiert nVidia-Chef Huang Jen-Sun: Er schiebe den mangelnden Erfolg mancher Tablets zwar auch auf die mangelnde Marketing- und Preis-Strategie, vor allem aber auch auf fehlenden Content.

Das, so würden einige Quellen behaupten, liege auch an Kompatibilitätsproblemen. Das iPad habe den Vorteil, dass alle iPhone-Programme auch auf dem iPad laufen würden, bei Android-Applikationen bestehe jedoch oft das Problem, dass sogar zwischen den Betriebssystemversionen Inkompatibilitäten auftreten könnten. Was für Android 2.x geschrieben wurde, läuft nicht unbedingt auf Android 3 – manchmal sind die alten Programme nicht auf neuen Systemen ausführbar.

Und die Anzahl der explizit für Android 3 gelisteten Apps sei definitiv zu klein. Ohne dieses Problem würden Android-Geräte schon vielmehr Marktanteile erobert haben, erklären die Hersteller. Mit einem geplanten Update auf Android 3.1 in naher Zukunft würde Google jedoch alle Probleme n diesem Zusammenhang beseitigen wollen. Der Versuch, Apple im Tablet-Markt zurückzudrängen, starte also erst im zweiten Halbjahr 2011 – wenn Android 3.1 fertig ist. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es automatisch Handy-Apps auf  die Tablet-Darstellung anpassen und so das größte Problem fehlender Apps beseitigen.

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