Öko-Notebook mit Solarzellen

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Ein US-amerikanisches Designerteam hat ein umweltfreundliches Notebook konstruiert, das seinen Strom aus Solarzellen bezieht. Das Gerät zeigt, wie Mobilrechner in einigen Jahren aussehen könnten.

Stabiles Polycarbonat-Gehäuse, wasserdichte Versiegelung, Solarzellen und Strom sparendes OLED-Displays (OLED, organic light emitting diode) – das sind die wichtigsten Merkmale eines Notebooks, das zwei US-amerikanische Designer jetzt vorgestellt haben. Der Entwurf von Laura Karnath und Carl Burdick trägt den Namen »Lifebook Leaf« und ist in einem Design-Wettbewerb von Fujitsu entstanden.

Sparsame OLED-Technik

Eine komplette Seite des Geräts besteht aus einem OLED-Display. Da die OLEDs ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen, gelten sie als besonders energieeffizient. Zudem bieten sie leuchtende Farben und gute Kontraste.

Das Display lässt sich auseinanderklappen, so dass ein Teil als Touchscreen-Tastatur dienen kann. Die andere Seite des Geräte wird komplett von Photovoltaik-Zellen eingenommen.

Durch Gummielemente, stabile Polycarbonat-Schale und eine Art Reißverschluss-System an den Kanten ist das Gerät vor Kratzern geschützt und wasserdicht. Schließlich gehören Wasserschäden zu den häufigsten Ursachen von Notebook-Ausfällen. Die robuste Konstruktion verlängert die Lebensdauer und dient damit letztlich auch der Umwelt.

Das Lifebook Leaf ist außen mit Solarzellen bestückt und gegen Kratzer und Wasserschäden geschützt. (Bilder: Krop.com)

 

Entwurf für die Zukunft

Die Designer haben in weiser Voraussicht der 3D-Zukunft auch gleich drei Kameras vorgesehen, die beispielsweise Gestensteuerung ermöglichen würden.

Auf den Markt kommen wird das »Lifebook Leaf« nicht. Bis es soweit ist, muss der Wirkungsgrad von Solarzellen deutlich erhöht werden.

Es zeigt aber immerhin, wie das ökologisch korrekte Notebook der Zukunft aussehen könnte.