Flexbook – das Origami-Notebook der Zukunft

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Ein faltbarer Mobilrechner wäre nicht nur leichter zu transportieren, seine Außenhülle würde auch besser das Display schützen als die bisherigen Tablets, ohne aber auf eine Tastatur verzichten zu müssen. Notebook-Format mit Tablet-Appeal also.

Der Taiwaner HaoChun Huang ist ein in ganz Asien bekannter Designer, der sich mit seinem Flexbook-Entwurf gerade unter 1.000 Entwürfen für Mobilrechner beim Wettbewerb »Designboom Competition« durchgesetzt hat. Es ging um die digitale Mobilität der nahen Zukunft. Gesponsert wurde die Aktion vom japanischen Hersteller Fujitsu, weshalb es auch nicht ganz unwahrscheinlich ist, dass dem Flexbook eine Marktchance zugebilligt wird.

Designer Hao-Chun Huang ging es um leichte Tranportierbarkeit, was durch feine Spezialscharniere und eine geschickte Origami-Falttechnik zu erreichen sei. Gleichzeitig wollte er eine möglichst breite Einsetzbarkeit des Mobilgeräts beibehalten, ob als E-Reader, Tablet, Notebook oder auch Spielgerät.

In seinem Entwurf ist die Tastatur wasserfest. Das berührungsempfindliche Display hat ein eher ungewöhnliches 21:9-Format und lasse sich um 180 Grad drehen. Auch der Bildinhalt könne rotieren und natürlich in den Tablet-Modus schalten. Oder nach einem schnellen Umklappen auch wie ein Buch gehalten werden und daher als E-Book-Reader eine bessere Figur machen. Ein Falten ins Tageszeitungsformat sei ebenfalls angedacht.

Die Außenhaut des Geräts bildet im geschlossenen Zustand eine schützende Schale und solle daher gummiert werden. Der Designer denkt hier an eine austauschbare Außenhaut, die in verschiedensten Mustern, Materialien und Stilrichtungen dem Geschmack des Kunden oder des Anlasses angepasst werde.