Nur noch 20 Prozent der Googler nutzen Windows

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Die »Säuberung« des eigenen Hauses schreitet voran: Firmen-Mitbegründer Sergey Brin vermeldete heute, dass 80 Prozent der Google-Mitarbeiter nicht mehr mit einem MS-Betriebssystem arbeiten.

Sergey Brin übernahm neulich erst wieder die aktive Lenkung des Webkonzerns. Offenbar legt er dabei Wert auf Details, denn persönlich sorgte er dafür, dass die eigenen Leute auch die Produkte des eigenen Hauses nutzen und vor allem Windows verdrängt werde. Das scheint nun weitgehend vollzogen zu sein, denn nur noch 20 Prozent der Firmenrechner verfügen über ein OS aus dem Hause Microsoft, während 80 Prozent der Systeme MS-frei seien. Eine klare Mehrheit der Mitarbeiter erledige seine tägliche Büroarbeit heute unter Chrome OS, berichtete Brin gegenüber dem Branchenblatt »All Things Digital«.

»Es ist natürlich nichts richtig falsch an Windows. Es hat sogar mittlerweile nette Sicherheitsfeatures. Aber ich denke, die komplexe Aufgabe, einen Windows-Rechner auf Dauer unter Kontrolle zu halten, quält die Anwender und hält sie von ihren eigentlichen Arbeiten ab«, argumentiert Brin im Interview. Er sieht im Microsoft-Geschäftsmodell entscheidende Webfehler, während Chrome OS den Anwender entlaste und es ihm erlaube, sich dauerhaft auf seine eigentliche Tätigkeit und Prozesse zu konzentrieren.

Für nächstes Jahr nehme sich Brin und damit Google vor, die Mitarbeiter weltweit im Wesentlichen mit Chromebook
oder Chromebox auszurüsten, damit Hardware und Betriebssystem noch perfekter aufeinander abgestimmt sind und sich die Vorzüge des Cloud Computing unternehmensweit auswirken können.