Chromebook: Notebooks mit Chrome OS von Acer und Samsung

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Fast im Vorbeigehen ließ Google gestern noch die Info fallen, dass Amazon ab dem 15. Juni zwei Chromebook-Modelle in den Verkauf nimmt – auch in Europa.

Chromebooks sind Notebooks mit Chrome OS als Betriebssystem. Den Herstellern Acer und Samsung gebührt die Ehre, im Sommer diese neue Rechnerkategorie starten zu dürfen. Größter Unterschied zu Windows-Notebooks: In flotten 8 Sekunden bootet ein Chromebook. Am Anfang. Im Gegensatz zu Windows-Rechnern, die mit der Zeit immer lahmer werden, lege ein Chromebook sogar noch zu und startet mit der Zeit noch schneller. Automatische Updates sollen dafür sorgen, dass die Komponenten von Chrome OS immer weiter optimiert und damit auch flotter werden.

Weiterhin nutze ein Chromebook direkt die Vorteile von Cloud Computing und sucht sich gewünschte Apps, Games, Fotos, Musik- und Filmsammlungen sowie Dokumente aus fernen Online-Speichern zusammen. Google verspricht außerdem, durch viele Sicherheitsebenen dafür zu sorgen, dass niemand außer Ihnen selbst die Daten abgreifen könne.

Das leichte Acer-Gerät mit Wi-Fi basiert auf einem Atom N570 (1,66 GHz), bringt 11,6-Zoll-Display und 16 GByte Flashspeicher mit. Der Akku halte etwa sechs Stunden durch. Zwei USB-Ports, HDMI-Ausgang und 1,3 Megapixel-Webcam gibt es für voraussichtlich unter 400 Dollar. Ein UMTS-Modul koste Aufpreis.

Das Samsung Chromebook Series 5 (Bild) hat ein 12,1-Zoll großes Display, schaffe mit seinem Akku angeblich 8,5 Stunden, verbaut ansonsten aber den gleichen Prozessor und Speicher. Die weitere Ausstattung klingt ebenfalls identisch, wobei die Webcam etwas weniger Auflösung hat. Der Preis beginne bei 430 Dollar, mit UMTS liege er bei 500 Dollar.

Bildergalerie Samsung Chromebook

Screenshots von Chrome OS