ShoreTel verbessert sein Unified-Communication-Angebot

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Mit einer überarbeiteten UC-Plattform will der Dienstleister mehr Geschäftskunden aller Größenordnungen für sich gewinnen.

Das ShoreTel 12 Update umfasse nun Web-Konferenzen, Audio-Besprechungen und Instant Messaging wie auch die Integration von Outlook und Exchange (für Win-7-Nutzer). Das Besondere an dieser Version: Es ist eine Eigenentwicklung von ShoreTel, da man nach vielen Jahren die Technologie-Kooperation mit Alcatel-Lucent aufgekündigt hatte. »Da wir jetzt unser eigenes System haben, können wir auch für eine totale Integration unserer Produkte sorgen. Das erleichtert auch die Installation und Verwaltung der Plattform – der Kunde muss nicht mehr auf den Original-Hersteller warten, um gewünschte Funktionalitäten freizuschalten«, arbeitet Tom Perry die Vorteile heraus. Der Europa-Marketingchef verwies darauf, dass man nun auch dem Kunden die gesamte Bandbreite an Management-Tools bieten könne.

ShoreTel erweiterte zudem die Skala der Plattform, die nun mit bis zu 20.000 Nutzern doppelt so viele User zulässt. Das komme insbesondere großen Unternehmen zugute, die in der Regel nun mit einem einzigen UC-System auskommen könnten. Das schone ihr Budget und den Aufwand für die IT-Abteilung. Momentan testet der Hersteller noch Betaversionen von mobilen Apps für iPhone, BlackBerry und Android. Zudem laufe das Tool ShoreTel Communicator nun auch auf Apple Macs. ShoreTel 12 sei ab sofort bestellbar und werde ab Juli ausgeliefert. Ein Upgrade für Bestandskunden sei kostenfrei.