Handy-Verkäufe: Samsung entthront Nokia in Westeuropa

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Nokia ist nicht länger Spitzenreiter im westeuropäischen Handymarkt. Wie IDC mitteilet, verkaufte Samsung im ersten Quartal 2011 in dieser Region erstmals mehr Mobiltelefone als der bisherige Marktführer aus Finnland.

Demnach habe Samsung seinen Absatz um fünf Prozent gesteigert, während Nokia zehn Prozent weniger Handys verkaufte. Das führt zu einem neuen Verhältnis von 29 zu 28 Prozent für die Südkoreaner. Weltweit betrachte ist Nokia immer noch Marktführer für Mobiltelefone, selbst im Smartphone-Sektor, wo das Unternehmen zunehmend mit starker Konkurrenz zu kämpfen hat. Im ersten Quartal 2001 musst das finnische Unternehmen 12,6 Prozent seiner Marktanteile abgeben. Insgesamt verkaufte Nokia weltweit 24,2 Millionen Smartphones.

Auf Platz zwei liegt Apple, das dank seines iPhone 114 Prozent mehr Smartphones verkaufen konnte. Das Unternehmen von Steve Jobs steigerte den Absatz von 8,7 Millionen Stück im Vorjahresquartal auf 18,7 Millionen und liegt bei einem Marktanteil von 18,7 Prozent.

Research In Motion belegt mit einem Marktanteil von 14 Prozent Rang drei. Der BlackBerry-Hersteller konnte sich nur um 31,1 Prozent steigern. Ganze 350 Prozent zulegen konnte hingegen Samsung, das mit einem Anteil von 10,8 Prozent nun den vierten Platz belegt. Auch HTC auf Rang sechs erreichte mit 229,6 Prozent ein üppiges Absatzplus.

Insgesamt wurden im ersten Quartal weltweit 99,6 Millionen Smartphones verkauft. Das entspricht einer Steigerung von 79,7 Prozent. Zum Vergleich: Der Mobiltelefonmarkt insgesamt wuchs nur um etwa 20 Prozent.