Blackberrys suchen künftig mit Bing

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Microsoft schart weiter Firmen um sich, die im Wettbewerb mit Google unter die Räder zu kommen drohen. Nachdem man schon enge Kooperationen mit Yahoo und Nokia vereinbart hat, verbündet man sich nun mit Research in Motion und stellt mit Bing künftig die Standardsuche auf Blackberrys.

Völlig überraschend hatte Steve Ballmer gestern einen Auftritt auf der Blackberry World, der Hausmesse von Research in Motion, und kündigte eine enge Zusammenarbeit zwischen Microsoft und RiM an. Suche und Kartendienste aus dem Hause Microsoft sollen künftig auf Blackberrys zum Einsatz kommen und laut dem Microsoft-Chef tief ins Betriebssystem der Smartphones integriert werden.

Wie viel sich Microsoft diese Kooperation kosten lässt, ist nicht bekannt, doch es ist davon auszugehen, dass der Software-Konzern dafür tief in die Tasche greift. Schließlich kann er mithilfe von RiM nicht nur den Marktanteil seiner Suche vergrößern, sondern baut seine Reichweite im wichtigen Mobilmarkt aus und gewinnt einen neuen Partner im Kampf gegen Google. Der Suchmaschinenbetreiber dominiert nicht nur den Bereich Internet-Suche, sondern schickt sich mit seinem Mobil-Betriebssystem Android auch an, den Smartphone- und Tablet-Markt zu erobern.

Um seine Produkte Bing und Windows Phone besser zu positionieren, schmiedet Microsoft schon länger Allianzen mit namhaften Google-Konkurrenten. Den Anfang machte vor zwei Jahren die Zusammenarbeit mit Yahoo, Anfang 2011 folgte Nokia.

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