Toshiba stellt einmal beschreibbare Speicherkarte vor

Data & StorageStorage

Toshiba hat eine SD-Karte vorgestellt, die nur einmal beschrieben werden kann. Die Speicherkarte bietet eine Kapazität von einem GByte und soll vor allem bei Polizei und anderen Behörden zum Einsatz kommen.

Ähnlich wie bei einmal beschreibaren CDs oder DVDs sollen Anwender auf der SD-Karte nur ein einziges Mal Daten ablegen können. Das Prinzip „Write Once Read Many“ (WORM) soll sicher stellen, dass zum Beispiel Beweisfotos, die mit einer entsprechend bestückten Kamera gemacht werden, nicht nachträglich manipuliert oder gelöscht werden. Letzteres soll mit Toshibas SD-Karten ebenfalls unmöglich sein.

Der Hersteller gibt an, dass die Karte nicht unbedingt mit jeder Digitalkamera kompatibel ist. Getestet wurde sie mit den Modellen Nikon D90, Pentax K20D, K20D-W, K200D-W, Optio W80P, Fujifilm F200EXR und Canon EOS Kiss X3. Das Lesen der Daten soll hingegen mit jedem Kartenleser und Drucker problemlos funktionieren.

Auch für die Software-Industrie könnte die einmal beschreibbare SD-Karte interessant sein. Derzeit werden Programme zumindest im Ladengeschäft noch auf optischen Medien verkauft. Künftig könnte die Software auf SD-Karten verteilt werden. Das würde auch dem Trend weg von der CD/DVD entsprechen.