Bose-Gründer schenkt Uni die Mehrheit am Unternehmen

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Amar Bose, Gründer des gleichnamigen Hifi-Unternehmens, hat dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) seine Firmenanteile geschenkt. Damit besitzt die Hochschule nun die Mehrheit am Unternehmen, ist allerdings nicht stimmberechtigt.

Denn bei den überschriebenen Aktien handelt es sich um stimmrechtslose Anteile. Daher hat das MIT auch keinen Einfluss auf Management und Führung von Bose. Außerdem darf das MIT die Anteilsscheine nicht weiterverkaufen. Somit bleibt Bose auch weiterhin ein privat geführtes, unabhängiges Unternehmen, an dessen Geschäftsstrategie nicht geändert werden soll.

Allerdings profitiert das MIT von den Anteilen in Form von Dividenden, wenn diese von Bose an seine Aktionäre ausgezahlt werden. Das Geld will die Universität in Lehre und Forschung stecken. Amar Bose, selbst Absolvent des MIT, lehrte von 1956 bis 2001 an der amerikanischen Eliteschule. Er ist nach wie vor Vorsitzender des Aufsichtsrats von Bose sowie technischer Direktor.