Firefox 4: Mozilla veröffentlicht erstes Update wegen kritischer Lücke

BrowserSicherheitWorkspace

Für die neue Version des Firefox-Browsers ist nun erstmals ein Update erschienen. Firefox 4.0.1 schließt zwei kritische Sicherheitslecks, über die Angreifer schädlichen Code auf den Rechnern von Betroffenen ausführen können. Auch für die älteren Firefox-Versionen sowie Thunderbird und SeaMonkey sind Updates erschienen.

Neben den zwei kritischen Lücken behebt das Update auf 4.0.1 auch ein als ungefährlich eingestuftes Problem. Für die Nutzer von Firefox 3.6 schließt das Update auf Version 3.6.17 insgesamt sechs Sicherheitslecks, von denen drei als kritisch bezeichnet werden. Das gleiche gilt für Firefox 3.5 (Update auf 3.5.19) und SeaMonkey 2.0 (Update auf 2.0.14). Für Firefox 3.5 soll es sich um das letzte Update handeln. Die Entwickler raten Anwendern, die immer noch mit der vorletzten Generation des Browsers arbeiten, auf den aktuellen Firefox 4 umzusteigen.

Welche Fehler im E-Mail-Client Thunderbird behoben wurden, hat Mozilla noch nicht im Detail bekannt gegeben. Das Update auf Version 3.1.10 soll auf jeden Fall für eine bessere Performance, mehr Stabilität und erhöhte Sicherheit sorgen.

In der Regel sorgt die automatische Update-Funktion der Programme dafür, dass die aktuelle Version installiert wird. Alternativ lässt sich die Software von www.mozilla.org/projects manuell herunterladen.