Sony: Kreditkartendaten der Kunden sind verschlüsselt

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Ein kleiner Lichtblick im Daten-Skandal um das Playstation Network: Sony hat in einem Blog-Post bekannt gegeben, dass die von den Nutzern hinterlegten Kreditkartendaten verschlüsselt gespeichert wurden und ein Zugriff für die Diebe damit schwierig wird. Für die anderen persönlichen Daten gilt dies allerdings nicht.

So seien beispielsweise die von den Nutzern hinterlegten Namen, Anschriften und E-Mail-Adressen frei lesbar für die Datendiebe, die über 75 Millionen Nutzerdaten des Playstation Networks gestohlen haben.

Sony vermeldet aber immerhin in seinem US-Blog, dass die hinterlegten Kreditkarteninformationen in einer verschlüsselten Datenbank liegen, auf die bislang kein Zugriff festgestellt werden konnte. Zudem wurde der dreistellige Sicherheitscode, der bei Kreditkartentransaktionen abgefragt wird, gar nicht im System von Sony gespeichert. Gänzlich ausschließen möchte Sony aber nicht und weist seine Kunden darauf hin, die Kreditkartenabrechnungen zu kontrollieren und gegebenenfalls eine neue Karte zu beantragen.

Der Angriff auf das Playstation Network fand am vom 17 bis zum 19. April statt. Zunächst war das Spiele-Netzwerk offline, später stellte sich heraus, dass Hacker die Sicherheitsmechanismen umgangen und  Kundendaten gestohlen haben.