Nokia streicht 4000 Stellen und lagert Symbian aus

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Im Zuge seiner Neuausrichtung will Nokia Stellen abbauen und die Entwicklung seines alten Handy-Betriebssystem Symbian auslagern. Bis Ende nächsten Jahres sollen weltweit 4000 Mitarbeiter entlassen werden. Außerdem sollen Forschungs- und Produktentwicklung zusammengelegt werden, um Kosten zu sparen.

Der IT-Dienstleister Accenture soll Symbian, das Nokia bisher auf seinen Handys und Smartphones einsetzt, weiter entwickeln. Dafür sollen 3000 Mitarbeiter von Nokia in Finnland, Indien, China, den USA und Großbritannien übernommen werden. Im Gegenzug wird Accenture Nokia für dessen Smartphones Software-Dienstleistungen anbieten. Bis Ende 2013 will Nokia rund 1 Milliarde Euro Kosten einsparen.

Nokia wird in Zukunft verstärkt auf Windows Phone 7 als Betriebssystem für seine Smartphones setzen. Vor einigen Monaten gaben der weltgrößte Handy-Hersteller und Microsoft diese Kooperation bekannt. Erste Geräte mit dem neuen Betriebssystem sollen aber frühestens Ende 2011 erscheinen. Nokia hofft damit vor allem auf dem Markt der Smartphones wieder Fuß zu fassen. Dort hatte der finnische Konzern in den letzten Jahren stark an Boden verloren.