LG macht weiter Verluste

Allgemein

Der Quartalsbericht des südkoreanischen Herstellers enttäuscht Erwartungen von Finanzinvestoren. Bei Smartphones läuft es nicht gut, die Tablets sind noch nicht da und mit Fernsehern hat man ein Problem.

Da helfen auch die neuen Tablets nicht und auch nicht die vielen Handy-Aktivitäten mit neuester Technologie: Der südkoreanische Konzern tritt finanziell auf der Stelle und kommt seit zwei Quartalen nicht aus den roten Zahlen heraus.

Nach neuesten Quartalsmeldungen setzte das Unternehmen rund 8,3 Milliarden Euro (13,16 Billionen Won) um und damit 0,4 Prozent weniger als im selbe Quartal des vergangenen Jahres. Damals war das Ergebnis unterm Strich schwarz, doch seit zwei Quartalen ist LG beim Gewinn im negativen Bereich. Im aktuellen Quartal schrieb der Konzern ganze 16 Milliarden Won Nettoverlust (10,1 Millionen Euro).

Das Minus kommt angeblich vor allem aus den Bereichen Fernsehern und Displays – hier hatte LG im Vergleich zum Vorjahr 4,8 Prozent weniger umgesetzt – bei der Massenproduktion des Herstellers spielt der kleine Prozentsatz jedoch eine große Rolle in absoluten Zahlen. Bei den Mobiltelefonen ließ der Verkauf sogar ganze 9,2 Prozent nach.

Man erwarte jedoch im zweiten Quartal ein solides Wachstum vor allem bei Klimaanlagen und ein weiteres Plus durch einen aggressiven Verkauf von 3D-Fernsehern. Selbige sollen künftig mit ARM-CPUs ausgestattet werden – ebenso wie viele andere Geräte des koreanischen Herstellers. Gestern erst hat man dazu ein neues Lizenzabkommen mit ARM getroffen.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen