Googles Business-Apps werden noch flexibler

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Im Kampf mit Microsoft um die Business-Kunden für das gehostete Officepaket stellt Google sein Abomodell um. Jetzt funkioniert es auch mit monatlicher Buchung für weniger Geld pro Nutzer und ohne Verpflichtungen – die Accounts können beliebig an- und ausgeschaltet werden.

In einem neuen Lizenzierungsmodell für kleinere Unternehmen bietet der Suchkrösus seine Google Apps auch zu monatlichen Gebühren an – zuvor waren nur die jährlichen Abos für 50 Dollar pro Nutzer möglich. Inzwischen geht es auch monatlich für je 5 Dollar pro Anwender. Einzelne Konten können dabei beliebig aktiviert und deaktiviert werden.

Laut Ankündigung von Google soll dies den Unternehmen erlauben, ihre Kosten noch flexibler nach Bedarf zu planen.  Für ausgefuchste Kostenplaner und Finanzamtsanforderungen hat Google sogar den Zahlungszeitpunkt verändert: Die Monats- wie auch wahlweise Jahresgebühren werden künftig am Ende des Monats in Rechnung gestellt und nicht mehr wie zuvor am Monatsanfang. Gleichwohl hat Google, vielleicht weil das Unternehmen nun länger auf die Einnahmen warten muss, das Limit für die kostenlose Nutzung reduziert:  Ab dem 10. Mai müssen Unternehmen mit mehr als 10 Anwendern automatisch die kostenpflichtige Variante buchen. Im Preisvergleich sind die Google Apps damit bei jährlicher zwar billiger als die Nutzung von Microsofts Office 365 mit 72 Dollar im Jahr, die zusätzliche Flexibilität kleiner Unternehmen durch die neuen Angebote könnte es jedoch auch in diesem Segment zum wirklich ernsthaften Microsoft-Konkurrenten machen.

Nur mit der Version für Bildungsinstitute macht Google noch eine Ausnahme und verlangt nichts. Und wer zudem als Firma schon mit der kostenlosen Nutzung begann, kann die zuvor versprochene Leistung noch kostenfrei weiternutzen.

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