Studie: Aufstieg der Billig-Smartphones

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Digitimes Research sieht den Erfolg von Android-Smartphones erst als den Anfang eines noch viel größeren Booms. Die Geräte würden vor allem in jungen aufstrebenden Märkten zu einer wahren Flut von Android-Handys unter 150 US-Dollar führen.

»The rise of the low-priced Android smartphone market« heißt die aktuelle Studie des taiwanischen IT-Sprachrohrs Digitimes.

Schon 2010 seien die Verkaufszahlen der Android-Mobiltelefone förmlich explodiert: Rund 66 Millionen Stück seien ausgeliefert worden. Selbst bei den preiswerten Geräten unter 150 US-Dollar Verkaufspreis habe Android den Sprung auf den zweiten Platz der Mobilbetriebssysteme geschafft – Symbian sei noch immer die Nummer 1, aber es hätten sich über 2 Millionen Billig-Android-Geräte verkauft und es würden noch mehr werden. Den Großteil dieser Billig-Smartphones hätten 2010 die chinesischen Anbieter Huawei und ZTE verkauft.

Für 2011 erwarten die Marktforscher erneut einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich. Dies werde Android schon 2011 zum klaren Sieger der »Schlacht um die Vorherrschaft der Smartphone-Plattformen« machen. Die Smartphones würden letztendlich wirklich in die Niedrigpreis-Schiene rutschen, die bisher Nokia noch auf Platz 1 der Handy-Hersteller hielt. Etwa 20 Millionen verkaufte Geräte unter der 150-Dollar-Marke seien realistisch.

Laufende Hardwareforschung und viele Whitebox-Hersteller treiben Android-Budgetphones voran

Zahlreiche Hardwarehersteller hätten es schon geschafft, die notwenigen Chips und anderen Schlüssel-Komponenten der Smartphones so billig zu machen, dass immer mehr Android-Geräte unter die 150-Dollar-Grenze fallen würden. Einige könnten sogar schon in naher Zukunft unter 100 Dollar angeboten werden.

Welche Hersteller, Telekommunikations-Unternehmen und Technik-Entwicklungen sowie welche wirtschaftlichen bzw. gesellschaftlichen Gegebenheiten dazu beitragen, hat man im Detail in der 1500-Dollar teuren Studie zusammengefasst. Wer sie vor dem 2. Mai bestellt, bekommt sie 33 Prozent billiger, verspricht Digitimes Research.

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