6 Milliarden reiner Profit: Apple schwebt im Gewinn-Paradies

FinanzmarktUnternehmen

Die Zahlen für das zweite Geschäftsquartal 2011 sind nichts für Menschen mit Höhenangst. Vor allem das iPhone verschaffte Apple den ungewöhnlich raschen Aufschwung.

Im März endete das zweite Geschäftsquartal des Apple-Jahres – auch mit dem Termin für die Börsenzahlen eilt der Hersteller vielen anderen voraus. Nach den neuesten Zahlen stieg der Umsatz um satte 83 Prozent (im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal): 24,7 Milliarden US-Dollar flossen in die Apple-Kassen. Der Gewinn verdoppelte sich sogar auf 6 Milliarden Dollar – nach Steuern.

iPads, Mac-Computer und iPads legten zu, doch besonders das iPhone verschaffte dem Unternehmen die guten Zahlen: 18,7 Millionen Exemplare des Apple-Smartphones gingen über die Ladentheke – trotz starker Konkurrenz durch Android konnte das iPhone ein sattes Plus von 113 Prozent erreichen.

Die Marktbeobachter von IDC sehen Apple inzwischen bei 18 Prozent Anteil des weltweiten Smartphone-Marktes, letztes Jahr waren es noch 16. Außerdem werde der Apfelkonzern die finnische Nokia wohl noch in diesem Jahr überrunden, scherzt IDC-Mitarbeiter Francisco Jeronimo.

Und mit dem iPad hätte man durchaus mehr als die 4,7 Millionen wirklich verkauften Geräte loswerden können, wenn es nicht die leidigen Produktionsengpässe gegeben hätte, sagte Apple-Finanzchef Oppenheimer fast entschuldigend auf einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

Apple ist inzwischen mit 316 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung der zweitwertvollste Börsenkonzern in den USA – nur Ölkonzern Exxon ist noch mehr wert.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen