Neue Straßen und Gebäude eintragen: Google Maps wird zum Community-Projekt

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Google setzt nun bei seinem Kartendienst Maps auf die Community. Ähnlich wie man es von OpenStreetMap kennt, können Anwender das Kartenmaterial ändern und vervollständigen. Für Deutschland ist der Google Map Maker aber noch nicht freigeschaltet.

Bislang hat Google den Map Maker nur in einigen afrikanischen Ländern bereit gestellt, um das unvollständige Kartenmaterial von einigen Orten und Gegenden durch die Einwohner komplettieren zu lassen. Jetzt hat der Internetkonzern das Tool auch für die USA freigeschaltet. Anwender können dort neue Straßen, Wege oder Gebäude einzeichnen, aber auch Informationen etwa zu Geschäften ändern. Um die Orientierung für den Nutzer zu vereinfachen, werden in dem Bearbeitungs-Tool auch direkt Street View-Bilder angezeigt.

Im Unterschied zu OpenStreetMap sind die Änderungen der Nutzer jedoch nicht sofort nach dem Speichern für alle sichtbar. Google-Mitarbeiter prüfen die Eingaben zuerst und schalten diese dann online.