Intel boomt mit Server-Chips

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»Chipzilla« scheint ein untrügliches Gespür dafür zu haben, womit sich momentan am Besten Geld verdienen lässt – und legt ein neues Rekordquartal vor.

Zum Netbook-Boom stand der Prozessor-Riese mit den Atom-Chips bereit, zum Wiedererstarken des Servermarktes nimmt man auch hier mit seien Xeon-Neuerungen ordentliche Summen ein. In den neuen Intel-Quartalszahlen jedenfalls spiegelt sich wieder, dass zur Zeit vor allem die Server-CPUs Rekordumsätze bringen.

Der weltgrößte Halbleiter-Hersteller Intel steigerte seinen Gesamtumsatz um 25 Prozent auf ganze 12,8 Milliarden US-Dollar und den Gewinn um 29 Prozent auf 3,2 Milliarden US-Dollar.

Es hätten zwar alle Produktsegmente deutlich zugelegt, erklärte Konzernchef Paul Otellini am Dienstag, doch die Serverchips hatten mit einem Zuwachs um 32 Prozent selbst den kompletten Intel-Aufsichtsrat positiv überrascht. Sogar der Verkauf von PC-Prozessoren nahm um 17 Prozent zu – das hätte keiner mehr geglaubt.

Und so soll für das Gesamtjahr der Umsatzzuwachs über 20 Prozent liegen, sagte der Firmenchef – und schon sauste der Intel-Aktienkurs bis zum gestrigen Abend steil um sechs Prozent nach oben.

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