Sony Ericsson: Schon wieder weniger Handys verkauft

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Mit dem Wechsel von einfachen Handys (Featurephones) hin zu Smartphones mit Android-Betriebssystem tut sich Sony Ericsson derzeit noch schwer. Das zeigen die Quartalszahlen, die der japanisch-schwedische Konzern heute bekannt gab. Demnach brach der Absatz stark ein.

Im ersten Quartal 2011 verkaufte Sony Ericsson 8,1 Millionen Mobiltelefone. Das sind 3,1 Millionen weniger als im vorherigen Quartal und 2,4 Millionen weniger als im Vorjahresquartal. Das Unternehmen führt diesen Einbruch darauf zurück, dass erst vor kurzem die neuen Smartphone der Xperia-Serie auf den Markt gekommen sind und bis dahin weniger Featurephones verkauft wurden.

Daher sank auch trotz der leicht höheren Preise, die Käufer für ein Handy bezahlten (durchschnittlich 141 Euro in Q1/2011, 136 Euro in Q4/2010, 134 in Q1/2010) der Umsatz von 1,405 Milliarden Euro im ersten Quartal 2010 und 1,528 Milliarden Euro im vierten Quartal 2010 auf 1,145 Milliarden Euro in diesem Quartal. Der Nettogewinn stieg hingegen von 8 Millionen Euro im vorherigen Quartal auf 11 Millionen Euro in diesem Quartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal brach der Gewinn allerdings fast um die Hälfte ein. Damals konnte Sony Ericsson 21 Millionen Euro einfahren – auch aufgrund steuerlicher Vorteile.

Der Konzern schätzt seinen Anteil am gesamten Mobilfunkmarkt für das erste Quartal 2011 auf fünf Prozent (in Stückzahlen gemessen).