Microsoft bringt Small Business Server 2011 Essentials

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Ab Mai 2011 soll der Server für kleine Unternehmen mit bis zu 25 Mitarbeitern erhältlich sein. Auh eine Version für bis zu 75 Mitarbeiter ist dann im Angebot. Partner sollen vorkonfigurierte Server annieten und damit Komplettlösungen auch für die KMUs anbieten.

Der Small Business Server von Microsoft soll als »Erst-Server« mit Cloud-Anbindung zum 1. Mai offiziell verfügbar sein. Microsoft verspricht seinen Partnern »erweiterte Umsatzmöglichkeiten«.

Die »Small Business Server (SBS) 2011 Essentials« sollen kleinen Unternehmen Technik an die Hand geben, die auch große Unternehmen einsetzen, »um die Anforderungen an ihr Geschäft zu bewältigen«. Kurzum: SBS 2011 Essentials soll den »sicheren Zugriff auf geschäftliche Informationen auch außerhalb des Büros« unterstützen, die »Organisation von Geschäftsdaten« ermöglichen und »die IT-Verwaltung erleichtern«. Im Server sollen Cloud-Services integriert werden. OEM-Partner bekamen die Software schon Ende März zur Vorinstallation.

Das System beherrscht automatische lokale Sicherungen von PCs und Servern, eine zentrale Konsole bildet den Zustand aller Clients und Server im Netzwerk ab und erleichtert die Administration über Assistenten.  Der Remote-Zugriff soll externen Nutzern sicheren Zugriff auf Daten erlauben.

Das klingt ähnlich wie die Linux-Lösung »Small Business Server« von Collax, die inzwischen kostenfrei zu haben ist. Microsoft legt jedoch Wert darauf, dass die Nutzer seines SBS2011-Systems »von der vertrauten Windows-Umgebung« profitierten, »dank optimaler Integration von Windows 7 und Office 2010«.

Zum 1. Mai jedenfalls soll SBS 2011 Essentials in 19 Sprachen, auch deutsch, zur Verfügung stehen. MSDN- und der TechNet-Nutzer könnten schon jetzt die Software über ihr Abonnement beziehen. Die Testversion ist hier zum Download erhältlich.

Wie immer bei Microsoft ist die Lizenzierung ein wenig komplizierter – über die MS-Fachhändler erfährt der Kunde meist schneller, welchen Komplettpreis die eigenen Anforderungen und das Microsoft-System der CALs (»Client Access Licenses«) zusammen ergeben.

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