Studie: IT-Entscheider lassen sich von Social Media beeinflussen – wenn auch unbewusst

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Die wenigsten IT-Entscheider sind der Meinung, ihre Kaufentscheidungen würden durch Facebook, Twitter & Co. beeinflusst, doch wie eine Studie von NetMediaEurope zeigt, ist das durchaus der Fall. Die Wahrnehmung ist lediglich eine andere.

Social Media hat sich Alltag der Internet-Nutzer fest etabliert und auch aus den Firmen sind Facebook, Twitter & Co. oft nicht mehr wegzudenken. Doch inwieweit beeinflussen die neuen Technologien die Kaufentscheidungen in IT-Abteilungen? Um das herauszufinden, hat NetMediaEurope 500 IT-Entscheider in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien befragt. Das Ergebnis: Social Media hat einen weit größeren Einfluss, als vielen bewusst ist.

Nur zwölf Prozent der befragten IT-Entscheider gehen davon aus, dass ihre Kaufentscheidungen und ihre Wahrnehmung von Marken durch Social Media beeinflusst wird. Die meisten gaben an, ihre Informationen von Experten und anderen Personen zu erhalten – ohne sich darüber bewusst zu sein, dass sie mit diesen vielfach über Social Media in Kontakt stehen.

Betrachtet man die Studienergebnisse genauer, so zeigt sich, dass sich einer von acht IT-Entscheidern vor dem Kauf gezielt auf Social-Media-Plattformen informiert und dass immerhin ein Viertel der IT-Entscheider diese flankierend nutzen.

Darüber hinaus kommen die sozialen Netzwerke in Firmen vor allem zu Marketingzwecken zum Einsatz (46 Prozent), zur allgemeinen Information (47 Prozent) und zum Knüpfen von Kontakten mit Kunden und Geschäftspartnern (51 Prozent). In Deutschland ist Facebook sehr beliebt, das bei 76 Prozent der Befragten zu Geschäftszwecken eingesetzt wird, in den anderen Ländern der Studie haben LinkedIn und Twitter die Nase vorn. Neben klassischen Social Networks werden auch Weblogs und Wikis genutzt, weniger verbreitet sind dagegen Webcasts.

Die komplette Studie können Sie kostenlos per Mail an leserservice@netmediaeurope.com anfordern.