Alcatel-Lucent denkt über Verkauf seiner Zubehörsparte nach

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Die Abteilung des franko-amerikanischen Unternehmens, die Telekommunikations-Ausrüstung für große Abnehmer wie weltweite Unternehmen anbietet, steht offenbar zum Verkauf.

Alcatel-Lucent suche Käufer für seine Geschäftseinheit, die Telefone und anderes Telefonzubehör an große Unternehmen und Behörden verkaufe, weiß das Wall Street Journal zu berichten.

Die Wirtschaftszeitung denkt, dass etwa 1,5 Milliarden US-Dollar oder mehr herausspringen könnten und schiebt diese Aussage »Leuten, die mit der Sache vertraut sind«, in den Mund.

Wahr ist allerdings das Anheuern von Beratern in den letzten Tagen. Sie sollen sich nach »Optionen« für den Geschäftsbereich umsehen, der immerhin einen Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar im Jahr erzielt.

Als Käufer stünden unterschiedlichste Unternehmen Zur Debatte, etwa Microsoft, HP, Ericsson und diverse Private-Equity-Firmen.  Und beißt kein Käufer an, stünde auch ein Börsengang im Raum. Der Firmenwert allerdings, der für ein IPO angegeben wird, variiert stark zwischen einer und zwei Milliarden US-Dollar. Es sieht so aus, als ob mögliche Investoren Angst vor versteckten Finanzleichen im Keller haben.

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