Aktualisierung von Avast Antivirus meldet Gefahren wo keine sind

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Für das kostenfreie Antivirenprogramm kam ein Update. Damit kamen auch Unmengen falscher Fehlermeldungen: die Software zeigte legitime Websites als schädliche an.

In einem Blogbeitrag entschuldigt sich Avast für den Fehler – ein inkorrektes Definitions-Update auf Variante 110411-1 habe das Problem der Falschmeldungen mit sich gebracht.

Websites, die Javascripts in einem bestimmten Format enthielten, würden als Schurkenseiten eingestuft, nennt Avast. Details dazu liefert der tschechische Hersteller aber nicht.
Aber das sei alles halb so schlimm: Schon nach 45 Minuten sei der Fix dazu fertig gewesen. Man müsse nur den Updatevorgang für die Engine und die Virendefinitionen starten und schon sei man wieder »sauber«. Es bezöge sich ohnehin alles nur auf den Website-Zugriff, lokale Probleme gäbe es nicht.

Einige Nutzerkommentare im Supportforum deuten jedoch darauf hin, dass auch Dateien betroffen und versehentlich in die Quarantäne geschoben worden waren. Mit weiteren Updates könnte also zu rechnen sein.

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