196 Prozent Gewinnsteigerung bei HTC

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Eine gute Nachricht jagt die nächste bei HTC. Nachdem die kleine Firma schon das große Nokia im Börsenwert überrundete, legt man jetzt mit den neuen Quartalszahlen noch einen drauf.

Das erste Quartal 2011 des taiwanischen Smartphone-Herstellers hat es in sich: Der Gewinn stieg im Vergleich zum 1. Quartal 2010 um satte 196 Prozent – auf umgerechnet 352 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 175 Prozent auf insgesamt 2,5 Milliarden Euro.

In taiwanischen New-Taiwan-Dollars ist das Unternehmen damit hundertfacher Milliardär. Den ungewöhnlichen Aufstieg hat HTC Google zu verdanken: Der Hunger nach Android-Smartphones wurde vor allem durch HTC-Geräte gestillt.

Das Rekordergebnis von 14,8 Milliarden Taiwan-Dollar bei 104,2 Milliarden Taiwan-Dollar Umsatz übertrifft deutlich die Erwartungen der Börsenanalysten, das Unternehmen deutlich die Erwartungen von Analysten. Letztes Jahr sei nicht so gut gelaufen, weil HTC noch nicht bereit für den Smartphone-Boom war und daher nicht genügend Komponenten auf Lager hatte, sagt HTC-Geschäftsführer Peter Chou.

Man erwarte durch die Markteinführung neuer Modelle im zweiten Halbjahr 2011 noch einmal einen weiteren Wachstumsschub.

In den schon am Freitag veröfentlichten vorläufigen Zahlen hatte HTC sogar noch nicht ganz das tatsächliche Endergebnis gezeigt – vermutlich, um Spekulationen vorzubeugen.

 

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