Facebook verrät seine Rechenzentren-Tricks

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Der Webkonzern hat das »Open Compute Project« gestartet, um auch anderen Organisationen zu verraten, wie das Design seines Data Centers deutlich verbessert.

Das überraschende Hilfsangebot ist Chefsache, denn Facebook-Mitbegründer Mark Zuckerberg, brachte das Open Compute soeben vom Hauptquartier in Palo Alto aus auf den Weg. Darin werden jene Firmengeheimnisse verraten, die Facebook in seinem eigenen Rechenzentrum in Prineville, Oregon, gesammelt hat. Es gilt in Fachkreisen immerhin als eines der effizienteren Data Center der Welt.

Verraten werden funktionierende Rezepte für das Serverdesign, um mit möglichst wenig Platz, Strom und Kühlung die größte Leistung aus der Hardware herauszuholen. Facebook habe es sogar geschafft, ohne aktive Luftkühlung auszukommen und verrät mit ihrem Projekt die nötigen Methoden, die auch das Gebäudedesign mit einschließen. Sogar an eine leichte Reparierbarkeit habe man gedacht.

Mit ihrem »Open-Source-Design« will der Konzern helfen, die Rechenzentren der Welt zu verbessern und den Verbrauch von Ressourcen spürbar zu senken. Das sei gut und im Interesse der gesamten IT-Branche, betont Facebook. »Vor allem Neugründungen und Startups wird es helfen, ein ökologisch und ökonomisch sinnvolles System aufzubauen«, erzählt Mark Zuckerberg. »Unsere heutigen Server sind leichter und 38 Prozent effizienter als die früheren Systeme. Außerdem kosten sie 24 Prozent weniger als ein Standard-System der Branche«, ergänzt Jonathan Heiliger, zuständig für die technische Operation bei Facebook. Unterstützung bei dem Verbesserungsprozess habe man von Advanced Micro Devices, Intel und Quanta erfahren. Ein Teil der Hardware stamme von Dell, Hewlett-Packard und Rackspace.