Gartner rät CIOs zu Experimenten mit Tablets

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Nach Meinung von Gartner sollten Firmen aufpassen, den aufkommenden Tablet-Trend nicht zu verschlafen. Die Geräte würden zwar weder Notebooks noch Smartphones verdrängen, jedoch hätten sie riesiges Potenzial im Unternehmenseinsatz.

Bei Gartner rechnet man damit, dass in diesem Jahr 69 Millionen Tablets verkauft werden. Das ist zwar wenig im Vergleich zu 450 Millionen Smartphones, doch Tablets stehen in der öffentlichen Wahrnehmung derzeit ganz vorne – daher sollten sich nach Meinung der Analysten auch die IT-Abteilungen mit den Geräte beschäftigen und keine abwartende Haltung einnehmen.

CIOs dürften nicht den gleichen Fehler machen wie bei Smartphones, die lange als teure Spielzeuge und Statussymbole für Manager abgetan wurden, warnt Gartners Research Vice President David Willis. Wer damals die Vorteile mobiler Anwendungen erkannt habe, sei seinen Wettbewerbern weit voraus gewesen. Nun gelte es, die Geschäftschancen zu ergreifen, die Tablets bieten.

Derzeit geht es vor allem um das Herumexperimentieren mit der neuen Geräteklassen, denn die setze neue Richtlinien, Technologien und Kenntnisse im Unternehmen voraus. Dort würden Tablets zwar Notebooks und Smartphones nicht verdrängen, aber an einigen Stellen ihre Aufgaben übernehmen und als Ergänzung ihren Platz finden. Dabei geht es Gartner zufolge gar nicht mal so sehr um Features und Spezifikationen der Tablets, ja nicht einmal um das Gerät selbst, wie Willis erklärt. Wichtiger sei ein funktionierendes Ökosystem um das Gerät herum, in dem Entwickler für eine breite Auswahl an Anwendungen sorgen. Hier sei Apple der Konkurrenz weit voraus, so Willis.