Archos 7 Home Tablet im Test

Mit seinem Tablet will Archos eigenen Angaben zufolge die Lücke zwischen Smartphone und Desktop-PC schließen. Man merkt dem Gerät deutlich an, dass Archos Erfahrung mit Consumer Electronics hat.

von Siegfried Moersch 2

Das Archos 7 Home Tablet wiegt 388 Gramm und liegt gut in der Hand. Es misst 7 Zoll und besitzt auf der Rückseite einen ausklappbaren Stift, mit dem es sich aufstellen lässt. Das ist praktisch, wenn beispielsweise Videos oder Slideshows abgespielt werden. Diese werden von dem ARM9-Prozessor recht flott verarbeitet, nur bei H.264-Videos mit 720p gibt es kleine Ruckler – Filme in Standardauflösung werden hingegen flüssig abgespielt.

Da Archos das Tablet als Multimedia-Gerät konzipiert hat, ist es erfreulich, dass 8 GByte interner Speicher zur Grundausstattung gehören. Mit MicroSDHC-Karten lassen sich weitere 32 GByte einstecken. Leider hält der Akku nicht ganz so lange durch, wie von Archos versprochen. Bei der Wiedergabe von Videos erreichen wir im Test nur fünf Stunden – bei deaktiviertem WLAN. Ist das WLAN angeschaltet, reicht der Akku gar nur für vier Stunden. Dazu kommt, dass der Akku des Archos-Tablets sehr langsam lädt und fast fünf Stunden braucht, bis er wieder volle Kapazität erreicht hat.

Archos setzt beim Archos 7 Home Tablet auf Android in Version 2.1 und hat nur wenige Apps vorinstalliert. Das ist jedoch kein Manko, denn über die verschiedenen App Stores lassen sich unzählige Apps nachrüsten.

Das Tablet kann via USB mit Notebook und PC verbunden werden. Wer jedoch einen externen Speicher oder eine Tastatur anschließen will, braucht einen Adapter, der nicht zum Standardlieferumgang gehört. UMTS-Sticks werden leider nicht unterstützt.

Beim Härtetest »Gaming« hat Archos ähnlich Probleme wie mit HD-Videos – hier ist der Prozessor einfach zu schwach. Grafik- und prozessorintensive Spiele frieren meist gleich nach dem Start ein, etwa »Angry Birds Rio«. Der Vorgänger »Angry Birds« friert zwar nicht ein, ist aber kaum spielbar.

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2 Antworten zu Archos 7 Home Tablet im Test

  • 7. April 2011 à 17:24 von Philip Nellessen

    Man sollte vielleicht den geringen Preis unterstreichen, den das Gerät hat und als Alternative aus dem gleichen Haus auf das deutlich leistungsstärkere Archos Internet Tablet 7 oder 101 hinweisen :-)

  • 7. April 2011 à 21:44 von singlepochi

    Sorry der Test kommt ein wenig zu spät.
    Besser wäre es gewesen den Archos 7o Internet tablet ein review zu spendieren.

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