Das soll Firefox 5 bringen

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Firefox 4 ist erfolgreich, doch die Entwickler denken schon wieder über zahlreiche neue Funktionen nach. So sollen Social-Sharing, Home-Tab und ein PDF-Betrachter integriert sein.

Firefox 4 hat in Nutzerstatistiken schon Explorer 9 überholt, doch ein Ende der Neuheiten haben die Entwickler wohl nicht im Sinne.

Das »Firefox User Experience Team« von Mozilla meldet
jedenfalls, woran es arbeitet beziehungsweise was es von den Programmierern für die nächste Version erwartet. Die offene Kommunikation über unfertige Dinge birgt zwar die Gefahr, dass Konkurrenten die Ideen stehlen könnte, doch so schnell wie die OpenSource-Community können die Mitbewerber nicht sein – es ist also davon auszugehen, dass einige der Wünsche schon umgesetzt werden.

So sollen etwa ein Home-Tab, ein integrierter PDF-Betrachter und mehrere Social-Sharing-Funktionen geboten sein. Besonders das Social Networking und seine einfache Verwaltung über den Browser stünden im besonderen Augenmerk der Entwickler, berichtet die Entwickler-Website Conceivably Tech. Dazu soll es über der Adresszeile künftig ein Symbol geben, mit dem die Anwender auf ihre Social-Media-Konten zugreifen können, etwa Facebook oder Twitter – damit lassen sich die Adressen der angesurften Website direkt an die sozialen Kontakte schicken.

Weg von der mehrheitlich privat genutzten Social-Sharing-Funktion und hin ins professionelle und sichere Computing deutet der Plan, das Identitätsmanagement zu verbessern. Mit einem neuen Account Manager soll die gleichzeitige Anmeldung an mehreren Konten möglich sein.

Der Home-Button schließlich soll verschwinden und Platz für neue Menüs machen: Mozilla will ihn einfach in ein Tab umwandeln. Geplant sind zudem mehrere integrierte Player für Formate wie PDF, MP3 und mehr – nicht mehr als Plug-in, sondern als Teil des Browsers.

Das neue Tab-Konzept der Entwickler bei Mozilla dagegen ist so einfach wie genial: Zu jedem Tab finden sich passende Themen und Funktionen als kontextsensitives Menü, das von den Websitebetreibern konfiguriert werden kann. Neu ist die Idee nicht: hier hat man offenbar bei Microsofts Arbeiten an Internet Explorer 9 gestohlen, wo eine Sprungliste aus den an die Windows-7-Taskleiste angehefteten URLs zu verschiedenen Ergebnissen führen kann. Nichtsdestotrotz ist die Firefox-Planung eleganter in der Bedienung, wenn sie so umgesetzt wird wie geplant.

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